Wir über uns
Ziel des Ausschusses Ärzte/MDK ist es, zwischen dem MDK, den Krankenkassen, den Krankenhäusern und den niedergelassenen Ärzten zu vermitteln:
- Aufzeigen, welche Funktionen der MDK tatsächlich hat und welche Dinge direkt von den Krankenkassen entschieden werden, ohne dass der MDK einbezogen wird. Das bedeutet, Aufklärung über sozialmedizinische Gesetzlichkeiten zu betreiben: Wen spricht man wann an? Was mache ich wenn...
- An Beispielen grundsätzliche Dinge herausarbeiten
- Ein Beschwerdemanagement aufbauen, Kasuistiken, Konstellationen, Dokumentationen besprechen.
Die Kammerversammlung der Ärztekammer Schleswig-Holstein hatte in ihrer Sitzung am 29.11.2006 ihren Vorstand beauftragt, den früher bereits bestehenden Ausschuss wieder mit Leben zu erfüllen. Der Vorstand hat dies sehr gerne aufgegriffen, da er zuvor mit der Erörterung dieses Tagesordnungspunktes in der Kammerversammlung den Handlungsbedarf kenntlich gemacht hatte.
Der Ausschuss hat sich am 14.11.2006 konstituiert.
Mitglieder sind:
- Dr. med. Björn Buxell / Ärztlicher Leiter MDK Nord
- Thomas Koch / Oberarzt St. Franziskus Hospital Flensburg
- Jens-Hinrich Pörksen, Landespastor der Diakonie i. R. / Patientenombudsmann
- Dr. med. Christian Sellschopp / Vorstand Ärztekammer Schleswig-Holstein
- Dr. med. Sven Warrelmann / niedergelassener Arzt in Norderstedt.
In seiner zweiten Sitzung am 17.01.2007 hat sich der Ausschuss zur Aufgabe gemacht, eine breite Öffentlichkeitsarbeit über seine Existenz und seine Aufgaben zu betreiben. Er möchte einerseits dazu beitragen, Missverständnisse in der Kollegenschaft, die sich aus nicht immer vollständiger Information über die sozialmedizinischen Sachverhalte ergeben, auszuräumen. Darüber hinaus ist es ihm ein Anliegen, eine sehr offene Plattform zu bilden, auf der als bürokratisch unsinnig empfundene Sachverhalte zur Kenntnis gebracht werden können. Die Verantwortlichen des MDK werden dann jeweils gerne prüfen, ob es sich hier um grundsätzliche Dinge handelt, die abgestellt/verbessert/geändert werden können. Darüber hinaus möchte der Ausschuss wiederkehrende Beschwerden, die auf nicht zu ändernden Tatsachen beruhen, publizieren.
Ein häufiger „Stein des Anstoßes“ entsteht zudem daraus, dass die meisten Schreiben seitens einer Krankenkasse auf formalen Vorgängen bei Kassensachbearbeitern beruhen; fälschlicher Weise werden sie den (in diesem Fall „unschuldigen“) Ärzten des MDK zugeordnet.
Die Ausschussmitglieder möchten alle Kolleginnen und Kollegen im Kammerbereich ausdrücklich ermuntern, der Ärztekammer durchaus auch exemplarische Einzelfälle mitzuteilen, die Anlass zu gewisser paraesthesia professionalis waren oder sind.




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